Was ist Spielleitplanung?

Spielleitplanung ist ein strategisches Instrument, das den Städten ermöglicht, auf dem Weg zu mehr Kinderfreundlichkeit kind- und jugendgerechte Planungen zu einem Schwerpunkt ihrer Kommunalpolitik zu machen. Die Anwendung der Spielleitplanung gewährleistet, dass bei allen Planungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsschritten im Stadtgebiet die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden. Zentraler Bestandteil ist die Beteiligung von Mädchen und Jungen.

„Was Du mir sagst, behalte ich einen Tag, was Du mir zeigst, behalte ich eine Woche, woran Du mich mitgestalten lässt, ein ganzes Leben!“ Laotse

Spielleitplanung in Ingelheim Der Stadtrat beschließt am 9. Mai 2005, als neue Form der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen den Prozess der Spielleitplanung einzuleiten.

Die Spielleitplanung startete im Stadtteil Ingelheim-West in 2005 und die Spielleitpläne wurden im Januar 2008  vom Stadtrat beschlossen. Den Beteiligungsprozess begleiteten Jürgen Seipel und Monika Schiffer von der Jugendabteilung der Stadtverwaltung. Als Planungsbüro wurde der Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn beauftragt.

Im Frühjahr 2010 wurde mit der Spielleitplanung in Frei-Weinheim und Sporkenheim begonnen. Die Spielleitpläne mit den dazugehörigen Maßnahmenkatalogen wurden im Februar 2012 vom Stadtrat einstimmig verabschiedet. Hauptverantwortliche für den Beteiligungsprozess ist Andrea Anton-Liebelt von der Jugendabteilung der Stadtverwaltung. Den pädagogischen Prozess unterstützte Jens Voll und die planerischen Tätigkeiten wurden von Simone Fritz vom Planungsbüro FRITZplan übernommen.

Im Herbst 2013 startete der Prozess der Spielleitplanung in Ober-Ingelheim. Es folgte im Frühjahr 2014 die Spielleitplanung in Großwinternheim.

Begleitet wurde die Spielleitplanung vom Planungsbüro gutschker&dongus, der Mitarbeiterin  Martina Blank. Die pädagogische Betreuung der SPL übernahm Roland Grammes vom Büro Deutscher Pfadfinderinnen, sowie Andrea Anton-Liebelt von der Jugendabteilung der Stadtverwaltung.

Die Spielleitplanung wurde gefördert durch: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernähung, Weinbau und Forsten Ministerium für Integration, Wissenschaft, Jugend und Frauen